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Umgehung B255 Niederahr – Hahner Kreuz

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Startseite : WILLKOMMEN BEI DER ZEPPELIN BAUMASCHINEN GMBH : Presseinformationen : Umgehung B255 Niederahr – Hahner Kreuz

 


Bild 1: Im Einsatz für die neue Ortsumgehung sind unter anderem elf Bagger, vier Raupen sowie durchschnittlich 25 LKW, um das Material zu bewegen.
 
Bild 2: Der Auftrag in Höhe von fünf Millionen Euro beinhaltet auch den kompletten Straßenbau.
 
Bild 3: Einen 1,3 Kilometer langen Straßenabschnitt der B255 errichtete die G. Koch GmbH & Co.KG aus Westerburg.
 
 
 
Umgehung B255 Niederahr – Hahner Kreuz
 
Mit neuen Cat Baumaschinen bewältigt das Bauunternehmen G. Koch Straßen- und Tiefbauarbeiten
 
WESTERBURG (SR). Mit atemberaubendem Tempo nimmt die Umgehungsstraße für eine Teilstrecke der B255 konkrete Formen an: Gezählt sind die Tage, an denen Anwohner im Westerwaldkreis im Norden von Rheinland-Pfalz unter einem hohen Verkehrsaufkommen leiden müssen. 2014 können sie wieder aufatmen: Dann soll der Verkehr über die neue dreispurige Umgehungsstraße abgewickelt werden, welche die Entlastung bringen soll. Viele der 18 Brückenbauwerke sind im Bau oder bereits fertig. Später ist die neue B 255 komplett kreuzungsfrei zu befahren, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Einen 1,3 Kilometer langen Streckenabschnitt errichtet die G. Koch GmbH & Co. KG aus Westerburg. Der Auftrag in Höhe von fünf Millionen Euro beinhaltet den kompletten Straßenbau. Eingeschlossen ist auch der Bau von drei Regenrückhaltebecken mit einem Fassungsvolumen von 1 900 Kubikmetern, 700 Kubikmetern und 500 Kubikmetern. Um das alles zu realisieren, haben die Mitarbeiter des Bauunternehmens Koch bis 2012 Zeit.

Doch das ist nicht allzu lang, bedenkt man, dass Bauzeiten heute immer knapper kalkuliert werden und so wenig Puffer bleibt, um witterungsbedingte Verzögerungen aufzuholen. Denn auch die schlechte Witterung in diesem Jahr kam dem Bauteam in die Quere. „Auch wenn hier alles im grünen Bereich ist und wir voll im Plan liegen, hat uns der Regen durchaus zu schaffen gemacht, so dass wir den einen oder anderen Ausfalltag wegstecken mussten. Durch entsprechende Umstellungen und Mehrstunden haben wir den Zeitverlust wieder ausgeglichen. Zusätzlich wurde der Geräteeinsatz verstärkt, wodurch wir gut im Zeitlimit sind. Unser Ziel ist es grundsätzlich, jede Maßnahme so schnell wie möglich fertigzustellen, damit die Verkehrsbehinderungen so minimal wie möglich gehalten werden“, so Klaus Reddig, Bauleiter der Firma G. Koch.

Während der Bauphase fließt der laufende Verkehr über einen extra hergestellten Bypass parallel zur alten sowie neuen B 255. Somit lassen sich die Bauarbeiten vorantreiben und die Verkehrsbehinderungen bedingt durch die Baustelle in Grenzen halten. Dieses Vorgehen hat sich bereits bei der neuen B8 bewährt, welche die B255 quert und für dessen Bau das Unternehmen Koch ebenfalls verantwortlich zeichnet. Die Firma G. Koch GmbH & Co. KG beschäftigt zurzeit auf der Baustelle über 50 Mitarbeiter.

Die Asphaltbauweise der stark frequentierten B 255 ist nach neuesten Erkenntnissen gewählt. Die einzelnen Schichten bestehen aus einer hydraulisch gebundenen Tragschicht (HGT), einer bituminösen Tragschicht 0/32 mm, einer standfesten Binderschicht 0/22 S sowie einer hoch belastbaren Deckschicht der Körnung 0/8 S.

Im Einsatz für die neue Ortsumgehung sind unter anderem elf Bagger, vier Raupen sowie durchschnittlich 25 Lkw, um Material zu bewegen, aufzuladen und abzufahren. Was sich wiederverwenden lässt, wird später auch entlang der Trasse eingebaut. Die Arbeiten übernehmen neue Cat Baumaschinen, wie ein Cat Kettenbagger 325DLN, ein Cat Kettenbagger 336DL sowie zwei Cat Kurzheckbagger vom Typ 308DCR und 321CLCR. Letztere sind bei Koch im Einsatz, wenn es Engstellen gibt, denn sie kommen mit wenig Platz aus, weil der Oberwagen auf der Grundfläche des Unterwagens dreht. Das qualifiziert sie für den Kanalbau, einem weiteren Betätigungsfeld des Unternehmens.

Vom Ausbau der Infrastruktur versprach sich der Firmengründer Günther Koch großes Potenzial, als er 1954 mit seiner Frau Lieselotte den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. „Die Anfänge mit einem Lkw waren bescheiden und beschränkten sich zunächst auf kleine Straßen- und Tiefbauarbeiten für Gemeinden rund um den Westerwald“, erzählt seine Tochter Anke Koch, die inzwischen als Geschäftsführerin das Unternehmen mit 386 Mitarbeitern leitet. Allein der Anstieg der Belegschaft ist ein Indiz dafür, dass es mit dem Unternehmen schnell aufwärts ging und es heute seinen festen Platz in der Region hat. In den 1960-er Jahren wurde eine erste Asphaltmischanlage gebaut und die Transportbetongesellschaft Westerwaldbeton gegründet. „Mein Vater wollte einfach nicht nur von anderen Lieferanten abhängig sein und schnell die Baustoffe zur Verfügung haben, die auf den Baustellen gebraucht wurden“, erklärt die Geschäftsführerin. Vor allem wuchs der Betrieb, weil immer mehr Aufträge im Straßen- und Wegebau ausgeführt wurden. Dazu kamen Deckenerneuerungen und Flächenbefestigungen.

Erstellt wurden etwa Zubringer für die Autobahn bei Montabaur oder der Schnellbahnweg bei Limburg. Vergrößert hat sich seitdem auch der Fuhrpark, der in schöner Regelmäßigkeit auf den neuesten Stand der Technik gebracht wird. „So sind große Erdbewegungen in kürzester Zeit realisierbar und wir können das Verlegen von Versorgungsleitungen, wie sie auch an der B255 anfallen, bewältigen. Dank moderner Spezialmaschinen sind wir auch in der Lage, Abraumarbeiten für die heimische Ton- und Steinindustrie innerhalb kürzester Zeit durchzuführen. Aufgrund unserer modernen Asphaltmischanlage ist es möglich, spezielle Baustoffe selbst herzustellen, aber auch recycelte, beton- und kohlenteerhaltige Gemische dem Baustoffkreislauf wieder zuzuführen.

Mein Vater hat schon früh erkannt, dass ein Unternehmer regelmäßig investieren muss. So haben wir schon lange eine eigene Tankstelle für unsere Pkw und Lkw“, so Anke Koch. Um den Werterhalt der rund 160 Baumaschinen kümmern sich mehrere Mitarbeiter sowie die Baumaschinenführer selbst in der eigenen Werkstatt, die 1968 gebaut wurde. Dort führen sie die gängigsten Wartungsarbeiten selbst aus – die restlichen Servicearbeiten an den Cat Geräten übernehmen Mitarbeiter der Zeppelin Niederlassung Koblenz.


Bild 1: Im Einsatz für die neue Ortsumgehung sind unter anderem elf Bagger, vier Raupen sowie durchschnittlich 25 LKW, um das Material zu bewegen.

Bild 2: Der Auftrag in Höhe von fünf Millionen Euro beinhaltet auch den kompletten Straßenbau.

Bild 3: Einen 1,3 Kilometer langen Straßenabschnitt der B255 errichtete die G. Koch GmbH & Co.KG aus Westerburg.

Fotos: Zeppelin

 

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